[1559] Der Kêsselfang, des -es, plur. inus. eine ehedem übliche Art eines Ordalli, da jemand einen Fang, d.i. Griff, in einen Kessel siedenden Wassers that, seine Schuld oder Unschuld dadurch an den Tag zu bringen; im mittlern Lat. Judicium aquae ferventis, Aqua calida.