I bedeutet in der Logik ein besonders bejahendes Urteil ; z.B.: ... ... Phanerogamen sind Monokotyledonen. Die allgemeine Form eines besonders bejahenden Urteils ist: Einige S sind P. Das besonders bejahende Urteil kann auf einem vierfachen Begriffsverhältnis von ...
S bezeichnet in der Logik das Subjekt eines Urteils und ... ... Stellung stets als Subjekt im Schlußsatze erscheint, den Unterbegriff im Schlüsse (s. d.). Ferner bedeutet s die einfache Umkehrung (simplex conversio) eines kategorischen Urteils , wobei ...
M bedeutet in der Logik 1. den Mittelbegriff (s. d.) (terminus medius) eines kategorischen Schlusses, 2. die Umstellung der Prämissen in einem Syllogismus (metathesis praemissarum), d.h. die Vertauschung des Ober- und Untersatzes .
complex (lat. v. complecti) heißt in der Logik ... ... Zahl von der Form a ± bi, worin i = Ö -1 ist. – Complexus heißt der Inhalt des Begriffes (s. d.). Vgl. Zahl .
... , Gesetzen und Größen der Bewegung (s. d.). Vgl. Kant , Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft. Hauptstück I. Riga 1786. Kant (1724-1804) definiert: Phoronomie ... ... seiner Zusammensetzung ohne alle Qualität des Beweglichen betrachtet«. (Vorw. S. XX.)
pathologisch (v. gr. pathos = Leiden , u. logos = Lehre) heißt s. a. abnorm, krankhaft. Bei Kant (1724-1804) bedeutet pathologisch dasjenige, was dem passiven Teil der menschlichen Natur angehört, was von ...
... besonders verneinendes Urteil , z.B.: Einiges Glänzende ist nicht Gold, während i ein besonders bejahendes und e ein allgemein verneinendes bezeichnet. Die allgemeine Form eines besonders verneinenden Urteils ist: Einige S sind nicht P. Der besonders verneinende Satz kann auf drei Begriffsverhältnissen ...
... Götzenbild; Idolatrie oder richtiger Idololatrie (gr. eidôlolatreia v. eidôlon = Bild u. latrein = dienen) heißt Götzendienst. Bacon (1561-1626) ... ... letzten liegen in der menschlichen Natur überhaupt. (Bacon, Novum Organum Buch I 38-66.)
Laune (v. lat. luna = Mond) bedeutet 1. Humor (s. d.), 2. die Veränderlichkeit der Gemütsstimmung oder der Willensentschließung, die oft von einem Extrem zum andern, ohne deutliches Bewußtsein des Grundes , übergeht. Dieser Charakterzug ...
... Ethik . Ein Mensch ohne Moral ist s. a. ein unsittlicher Mensch ; moralisch tot bedeutet s. a. ohne Ehre . Moralische Person ist dasselbe wie juristische ... ... Gottes Dasein ist der Beweis Kants , s. Gott .
Chaos (gr. chaos v. chainô gähne) bezeichnete ... ... verworrene, ungeordnete Masse vorstellte (Ovid Met. I, 7: rudis indigestaque moles). Man dachte sich, daß das Chaos ... ... durch ein höheres Prinzip : Streit, Liebe , Verstand , Gott u. dgl. geordnet und ...
Ataxie (gr. ataxia ), Ordnungslosigkeit, ist nach Wundts Erklärung (Grundz. d. physiol. Psychol. I, S. 97) die mangelnde Ordnung der Körperbewegungen bei erhaltener Kontraktionsenergie der motorischen Bahnen. Sie ist eine gewöhnliche Folge anästhetischer (empfindungsloser) Zustände ...
Methode (gr. methodos v. meta = nach u. hodos = Weg) heißt das ... ... Wissenschaft auf Abwege oder hindert ihren Fortschritt (s. Mathematik ). So war es z.B. ein Irrweg des Spinoza ... ... Negation und von da zu einer affirmativen Totalität emporsteigt (s. Dialektik ). Was den mündlichen Vortrag ...
Hypnose (v. gr. hypnoein = einschläfern) heißt der ... ... Objekts , durch Suggestion (s. d.) usw. erzeugte Schlafzustand, in dem der Geist eine abnorme ... ... Erscheinungen 1880. Wundt , Grundriß d. Psychol. § 18, 8, S. 336.
... Plotinos (205-270); ähnlich ist in der Kosmologie der Gnostiker (s. Gnosis ) der Demiurg der vom höchsten Gott unterschiedenen Schöpfer der ... ... Vernunft ( pneuma ). – Bei den Kirchenvätern heißt auch der Logos s. a. Demiurg; in der Philosophie bezeichnet man jetzt ...
... lat. inductio) ist 1. soviel als Induktion (s. d. [Aristot. Analyt. prior. II 23 p. 68 b 13 und Analyt. post. I, 18 p. 81b]), 2. das Gegenteil der Apagoge (s. d.), also ein Beweis , welcher die Wahrheit eines Satzes ...
Monismus (v. gr. monos = einzig) heißt im ... ... in Anspruch. Der Haeckelsche Monismus beruht auf materialistischer Grundlage, ist dem Hylozoismus (s. d.) der Griechen verwandt und entlehnt Züge aus dem Parallelismus ... ... die Eleaten , als eine Vielheit von Homöomerien (s. d.) Anaxagoras, von Atomen Leukippos und ...
... (so Aristoteles, Kant, Fichte u. a.); Aristoteles (Analyt. post. I 21p. 83 a, 24 ff.) unterscheidet von der Kategorie der ... ... Accidenzen wechseln« (Kr. d. r. Vernunft, S. 184). Man versteht unter Accidenzen 2. die nicht wesentlichen, ...
... den Verhältnissen. Der Gegensatz ist Anomalie d. i. Regellosigkeit (s. d.). Im Altertum ward, seitdem die grammatische Wissenschaft ... ... zeigen. Für die Analogie trat namentlich Aristarch von Samothrake (um 170 v. Chr.), für die Anomalie die ganze ... ... Stoiker und vor allem Krates von Mallos (2. Jahrh. v. Chr.) ein.
Ausdruck heißt die Darstellung unserer Vorstellungen oder ... ... Töne, Mienen, Gebärden , oder sei es ein Stoff (Marmor, Erz u. dgl.). So ist die Sprache (s. d.) Ausdruck unserer Vorstellungen . Ein Gesicht ist ausdrucksvoll, wenn ...
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