491. An Friedrich August von Kaulbach

[212] 491. An Friedrich August von Kaulbach


München Donnerstag [26. August 1880]


Liebster Kaulbach!

Wollte gestern Abend um 8 Deine Kegeltafel aus dem Atelier abholen. Droschke nirgends zu haben; Mann genommen; Hausthür geschloßen; alle Einwohner zur Illumination; deponire heute die Tafel bei Seidl für nächsten Mitwoch. That mir sehr leid!

Bellvue Dienstag Nachmittag um 6 enthüllt; ist wirklich vorzüglich. – Gedon nicht gesehn; ist gestern nach Absee gereist.

An Deine Frau und Deine liebenswürdigen Verwandten die herzlichsten Grüße von

Deinem getreuen

Wilh. Busch.

Quelle:
Busch, Wilhelm: Sämtliche Briefe. Band I: Briefe 1841 bis 1892, Hannover 1968, S. 212.
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