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Christentum

Christentum [Mauthner-1923]

... waren (quodam modo nutriti educatique), sich mehr über gutes Latein wunderten. (De doctrina christiana II, 15.) Der Rhetor Augustinus war als Prediger ... ... Übersetzung des Christentums ins Lateinische vollendet. Mit klarem und wissenschaftlichem Bewußtsein . Er forderte, daß die lateinischen Lehrer Kenntnis der hebräischen und griechischen ...

Lexikoneintrag zu »Christentum«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. 191-248.
Schule

Schule [Mauthner-1923]

... Geheimnis verraten, weshalb die prächtige Pädagogik der Jahrhunderte seit Comenius und insbesondere die preisenswerte Pädagogik der letzten Jahrzehnte wesentlich unfruchtbar geblieben ... ... Schule vergessen. Bei der Heeresorganisation handelt es sich für den Ernstfall darum, daß Hunderte, Tausende, Millionen von Soldaten einem einzigen Willen wie automatisch gehorchen lernen, ...

Lexikoneintrag zu »Schule«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 3, S. 151-164.
angeboren

angeboren [Mauthner-1923]

angeboren – ist ein natürlicher Begriff , der nur jahrhundertelang von Theologen und Moralisten so arg mißbraucht wurde, bis er dadurch den Zorn Lockes weckte. Der Sinn deckte sich ursprünglich mit dem Zeichen. Mit innatus hatte Cicero das griechische emphytos , eingepflanzt, ganz gut ...

Lexikoneintrag zu »angeboren«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. 48-49.
Vorwort/Einleitung/VIII

Vorwort/Einleitung/VIII [Mauthner-1923]

... Wirklichkeit des allein sprechenden Individuums nichts weiter als das bereite Gedächtnis für die zugewanderten Erfahrungen der Menschheit. Wie wandernde Menschen entweder ihr heimatliches Kleid in der ... ... zu der griechischen Sprache zu bestimmen. Eine kümmerliche Sprachwissenschaft und eine lächerliche Etymologie verhinderten auch nur eine klare Fragestellung; doch gab es schon im ...

Fritz Mauthner: Wörterbuch der Philosophie. VIII. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. LXXI71-LXXX80.
Natur

Natur [Mauthner-1923]

... Axt. Und die Naturwissenschaften haben es wirklich in den letzten drei unchristlichen Jahrhunderten weit gebracht, bis an die Sterne weit. Der Verstand hat die Kausalität ... ... Dann von Zeit zu Zeit bricht in der Kunst schon seit Jahrhunderten eine Neigung durch, die man nicht ernstlich für ...

Lexikoneintrag zu »Natur«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 388-407.
Gotteswort

Gotteswort [Mauthner-1923]

... exemplaria (Praefatio zum B. Josua). Die Abschreiber änderten, bald nach ihrer Unwissenheit, bald nach ihrer Gelehrsamkeit; die einzelnen Länder ... ... Primas von Frankreich approbiert hatten; was die Dominikaner und wieder die Franziskaner nicht hinderte, abweichende Texte für ihr Machtgebiet aufzustellen. Da nun jeder gelehrte ... ... , mit der Revision. Er entschied strittige Fälle, änderte aber auch willkürlich viele Beschlüsse der Kommission. Wieder mit ...

Lexikoneintrag zu »Gotteswort«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 19-33.
Zeit

Zeit [Mauthner-1923]

... die mit dem Raume nichts zu schaffen haben, so behalte ich den unveränderten alten Zeitbegriff in der Hand. Ich habe einmal besser zu sagen versucht: ... ... Daß die Zeit ein menschliches Denkprodukt sei, subjektiv, imaginiert, das ist seit Jahrhunderten immer wieder gesagt worden; daß sie zugleich der allerwirklichste Herrscher ...

Lexikoneintrag zu »Zeit«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 3, S. 436-497.
Kultur

Kultur [Mauthner-1923]

... z.B. über die Nahrung. Die Kulturgeschichte der Griechen hat sich durch Jahrhunderte auf Kunst und Literatur beschränkt, bis ein paar glückliche Ausgrabungen und strengere Philologie neue Daten über Kunsthandwerk und Privatleben zutage förderten; die Kultur der Gegenwart aber möchte am liebsten intellektuelle, ästhetische, ...

Lexikoneintrag zu »Kultur«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 258-263.
Gegenstand

Gegenstand [Mauthner-1923]

... von Gründlichkeit und Tugend am Ende seines Lebens in einen Gegensatz umänderte. Auch im Sinne der astronomischen Opposition wurde sehr gut Gegenstand gesagt. ... ... Redensarten wie ein liebes Ding (für Mädchen), Dinger (mit verändertem Plural) für Kleinigkeiten oder mach keine Sachen haben sich ...

Lexikoneintrag zu »Gegenstand«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. 547-553.
Idealmenschen

Idealmenschen [Mauthner-1923]

... oder wie man das neue Ideal der letzten fünf Jahrhunderte nennen will, setzte ein. Die beiden ersten Bezeichnungen sind charakteristisch. Die ... ... andre Ideale als die einer reineren Schriftauslegung. Und die Kulturgeschichte der letzten vier Jahrhunderte ist voll von einem oft grotesken, oft mesquinen Kampfe zwischen ... ... vor dem Pöbel erklärt und entschuldigt alle Greuel der bewunderten Blutmenschen der Renaissance, erklärt und entschuldigt die Fürstenlehre des ...

Lexikoneintrag zu »Idealmenschen«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 129-154.
Vorwort/Einleitung/IV

Vorwort/Einleitung/IV [Mauthner-1923]

... aus der adjektivischen Welt von einem Volke zu dem andern hinüberwanderten. Ich fürchte aber, das Wandern der Realien ... ... die Entwicklung des Farbensinns in alter Zeit keine andern Wege einschlug als heute. Wanderten da die Realien nicht unmittelbar von Volk zu Volk, so wanderte doch die Regung der Aufmerksamkeit auf ihre Eigenschaften; so wie heute die ...

Fritz Mauthner: Wörterbuch der Philosophie. IV. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. XXXIV34-XXXVII37.
Griechische Terminologie

Griechische Terminologie [Mauthner-1923]

... einer guten philosophischen Terminologie? Ist die griechische Sprache, deren oft und fanatisch geschilderte Schönheit ich sicherlich nicht verkennen will, gerade die gottgewollte Sprache der ... ... des Bedeutungswandels griechischer Ausdrücke, die Wege und Umwege in den lateinischen Übersetzungen aller Jahrhunderte und aller Stile, die Wege des Bedeutungswandels in den modernen ...

Lexikoneintrag zu »Griechische Terminologie«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 70-81.
Griechisches Philosophieren (Aristoteles)

Griechisches Philosophieren (Aristoteles) [Mauthner-1923]

... Wahrheit ; das hing vielleicht damit zusammen, daß er die Mathematik zwar theoretisch bewunderte, daß er aber mit seiner ganzen Zeit unfähig war, die ... ... Christian Thomasius erging, da er »die Aristotelicoscholastische Affter-Philosophie nach dem Leben abschilderte, daß es notwendig denen zur Aristotelischen Philosophie Geschworenen Philosophis tief ...

Lexikoneintrag zu »Griechisches Philosophieren (Aristoteles)«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 42-70.
Ehre

Ehre [Mauthner-1923]

... Altertum beinahe zu Ende dachte, durch die Jahrhunderte zu einer Beschimpfung geworden war. Eine mehr scherzhafte Anspielung auf diese moralische ... ... diesem Punkt erscheint Shakespeare einmal ganz als Engländer; die Engländer haben sich seit Jahrhunderten eine bequeme Lebensphilosophie zurechtgelegt, mit deren Hilfe sie freie Naturforschung treiben und ...

Lexikoneintrag zu »Ehre«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. 305-323.
Geist

Geist [Mauthner-1923]

... unendlich feinen Stoff bestehend, so durch Jahrhunderte die Lebensgeister und Nervengeister als Spiritus subtiles, esprits subtiles. Wie im Französischen ... ... Die Lebensgeister oder Geister waren ursprünglich die spiritus vitales der kleinsten Teile; seit Jahrhunderten aber wird immer wieder unklar und schöngeistig Geist für Seele gesagt; und ...

Lexikoneintrag zu »Geist«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. 556-583.
Recht

Recht [Mauthner-1923]

... einen Bund, zweimal nacheinander sogar, geschlossen hatte); die Unterwerfung unter die Sitte erforderte keinen Vertrag, weil diese Unterwerfung (so sagten die törichten Juristen) nicht ... ... bestand der Gegensatz zwischen Naturrecht und positivem Recht nicht nur während der paar Jahrhunderte, in denen das Wort Naturrecht einen guten Klang hatte ...

Lexikoneintrag zu »Recht«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 3, S. 22-40.
Leben

Leben [Mauthner-1923]

... jungen Wissenschaft der Psychologie erst im 18. Jahrhunderte langsam einbürgerte. Hören wir aber genauer hin, als die Verfasser von Wörterbüchern ... ... Definitionen des Lebens hinaus, welche im Kampfe um den Vitalismus seit Jahrhunderten von Ärzten und von Philosophen versucht worden sind. Das Leben ist ein ...

Lexikoneintrag zu »Leben«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 275-294.
Stoff

Stoff [Mauthner-1923]

... Spezialfall also auch die letzte Ursache der veränderten Beziehungen zwischen dem Außendinge und unserm Sinnesorgane. Kräfte bewirken also die ... ... und die Kraft als Ursache aller Erscheinungen nicht durch Jahrhunderte einander entgegengesetzt, dann hätte längst die Erhaltung der Kraft logisch aus ...

Lexikoneintrag zu »Stoff«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 3, S. 234-248.
Humor

Humor [Mauthner-1923]

... und vornehmlich diese Affektation lächerlich zu machen, schilderte Johnson Humor... Ich habe Exempel davon (Lessing meint die Kunst der ... ... der Höhepunkt der Ironie, den die Romantiker ein Menschenalter später als etwas Neues forderten. Auch war wohl Goethe zu gegenständlich, um sich im Subjektivismus des Humors ...

Lexikoneintrag zu »Humor«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 2, S. 104-116.
Genie

Genie [Mauthner-1923]

... zusammengeflossen sind, welches man der Unwissenheit derjenigen Jahrhunderte, in welchen diese Sprachen entstanden sind, zugute halten kann.... Als man ... ... verachtete (»Im Anfang war die Tat«), der einen Napoleon wie einen Halbgott bewunderte, ist vielleicht für diesen neuesten Bedeutungswandel des Geniebegriffs verantwortlich zu machen. Der ...

Lexikoneintrag zu »Genie«. Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. Leipzig 1923, Band 1, S. 583-592.
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