Kobold

[208] Kobold (wahrscheinlich entstanden aus Kobenholde, d. h. böse Hausgeister, s. d.), die den Bewohnern[208] Streiche spielen, sie necken und schrecken (daher die Redensart: lachen wie ein K.). Je nach dem Geräusch, das sie im Hause verursachen, oder nach der Vermummung, die sie annehmen, führen sie die Namen Poltergeist, Klopfer, Hämmerlein, Popanz, Popelchen, Mummanz u. a. Im Neuhochdeutschen ist der Name irrtümlich auch auf den die Bergleute neckenden Grubengeist übertragen.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 11. Leipzig 1907, S. 208-209.
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