χαράδρα , ἡ , ion. χαράδρη , Erdriß, Spalt, Kluft, bes. vom reißenden Wasser gemacht, also Bett eines Waldstromes; κοίλης ἔντοσϑε χαράδρης Il . 4, 454; Her . 9, 102; u. der Waldstrom, Gieß- od. Sturzbach selbst ...
εὔκηλος (äol. = ἕκηλος ), ruhig , gelassen, φράζεσϑαι ... ... A . 644; ungestört, ungehindert, πολεμίζειν Il . 17, 371; εὕδειν Od . 14, 479; sorglos, müßig, 3, 263; unbesorgt, getrost, ...
εὐδιάζω , = εὐδιάω , K. S .; übertr., βίος ἀσαλεύτῳ ἡσυχίᾳ εὐδιαζόμενος , welches in unerschütterlicher Ruhe behaglich geführt wird, Plat. Ax . 370 c.
ἔκ-δικος , 1) außer dem Recht, gesetzlos, widerrechtlich; ἔκδικα πάσχω Aesch. Prom . 1095; ὅρκον περῶντες μηδὲν ἔκδικον Eum . 467; ἄνδρες , ungerecht, Soph. O. C . 924; öfter Eur ., ...
πλυντρίς , ίδος, ἡ , 1) = Vorigem. – 2) πλυντρὶς γῆ , eine Erdart, die zum Waschen, Reinigen schmutziger Kleider gebraucht wird; Theophr.; Nicochar. com . bei Poll . 7, 40.
ἄ-παυστος , nicht zu beruhigen, unaufhörlich, δίψα Thuc . 2, 49; endlos, αἰών Aesch. Suppl . 569; ἄτη Soph. Ai . 1166; γόων , nicht ablassend mit, Eur. Suppl . 93 ...
εὔ-λογχος , ein glückliches Loos habend, od. mit scharfer Spitze, εἴδωλα Plut. Aem. Paul. 1, vgl. Def. orac . 17, von den Bildern des Demokrit.
παρ-ίσωμα , τό , Aehnlichkeit, Gleichheit, bes. der Wortstellung, oder der Glieder eines Redesatzes, gleiche Endung der Kola, Cratin. iun . bei D. L . 8, 37 ...
πλεον-εξία , ἡ , 1) das Mehrhaben, Ggstz ἔνδεια , Plat. Tim . 82 a; Gewinn, Vortheil, Ueberlegenheit, Eur. I. A . 509; αἱ ἐν τῷ πολέμῳ , Isocr . 3, 22; auch ...
ἀ-τέλευτος ( τελευτή ), endlos, ewig, ὕπνος Aesch. Ag . 1426.
παρά-ληξις , die Endung eines Wortes im gramm. Sinne, bes. die vorletzte Sylbe, Gramm .
λιθό-ξεστα , εἴδωλα , aus Stein gehauen, Clem. Al .
κατ-εν-δεής , ές , = ἐνδεής (?).
ὑπέρ-μετρος , übermäßig, Plat. Legg . IX, 864 d; Ggstz ἐνδεής , vom Versmaaß, Luc. lup. tr . 6.
ψαμμακόσιοι , eigtl. sandhundert, nach διακόσιοι, τριακόσιοι u. s. w. mit der Endung -κόσιοι gebildet, kom. Wort, Eupolis bei Schol. Ar. Ach . 3, Alexis bei Ath . VI, 230 ...
εὐδιαίτερος , comparat . zu εὔδιος , Xen. Hell . 1, 6, 38.
Buchempfehlung
Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
746 Seiten, 24.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro