Social-Lyrik In dem schwülen Erdgeschosse, Sitzt die kranke Nähterin, Eine Arbeit auf dem Schooße Für die kalte Herzogin. Zwanzigmal ist schon der Faden Ihr gerissen diese Stund', Den sie aus des Bourgeois' Laden Kaufte, abgespart ...
Gervinus Der Deutschen Stämme, die gemütlich schwachen, Gilts sozial-ästhetisch zu entpuppen. Du willst sie, scheint es, zu Spartanern machen Und sorgst vorläufig drum für schwarze Suppen.
Drei Schlagworte Wie heißt das Wort, das in der halben Welt Man gleichbedeutend mit dem Gelde hält, Doch mit dem Geld, das stets im Säckel bleibt ... ... Es ist, es ist mein Ideal, Das große Wort, es heißt: sozial.
Die Poesie und ihre Störer Im tiefen Walde ging die Poesie ... ... ! – Laß nicht dein Herz in Einsamkeit verdumpfen, Erwach aus Träumen, werde sozial, Weih dich dem Tatendrange zum Gemahl; Zur alten Jungfer wirst du sonst ...