98 Brief an Dr. Hans Hildebrandt 27.4.1913 ... es tut mir aufrichtig leid, Ihnen absagen zu müssen [Angebot einer Lehrstelle für Abendakt an der Kunstakademie Stuttgart, d. Hrsg.], da ich wohl fühle, daß ...
62 Brief an Paul Marc 3.12.1911 ... Die Würfel sind gefallen ... ... Ausgangspunkt von neuen Ausstellungen. Ich denke, es ist ganz gut so. Wir werden suchen, das Zentrum ... ... sich gestern bis zum Abend hin, sodaß es uns unmöglich war, noch zu Euch hinaufzukommen. Vergiß nun ...
83 Brief an Paul Klee 8.10.1912 ... ich war gestern mit Macke im Gereonsclub in Köln (geleitet von der Schwester von Dr. W. Worringer), der sehr ... ... von kunsthändlerischen Unternehmungen unterscheidet und ein wirklicher Brennpunkt künstlerischen Interesses am Rhein ist ... Viele Grüße von Delaunay, den ...
88 Brief an Paul Klee Berlin, 11.12.1912 ... Zu meinem bitteren Ärger lehnt Piper die Übernahme Ihres Candide ab [26 Federzeichnungen zu ›Candide‹ von Voltaire, publiziert 1920 bei Kurt ... ... fürchtet geschäftlich auf den Sand zu fahren. Es gäbe nun noch drei Verlage, an die man ...
22 Brief an Paul Marc August 1907 ... ... ... Etwas Wunderbares dieser Art habe ich nie in Händen gehabt und auch kaum je etwas, was meinem innersten Verlangen so entgegenkam; so weltentrückend, Erleben überwindend; unsere Malerei muß etwas Ähnliches ...
12 Brief an Paul Marc 11.6.1906 ... Das Leben hat gegenwärtig für mich keinen anderen Sinn als den, es durch meine Malerei zu übertönen (eigentlich müßte ich sagen, ›zu übermalen‹) und alle leidenschaftlichen Lebensinstinkte zu ersticken. Ich bin nervös ...
27 Brief an Paul Marc September 1909 ... Außerdem habe ... ... Krippe, die Anette aufzustellen hat) und Illustrationen zu der früher einmal erwähnten Gedichtausgabe. Bis jetzt glaube ich noch an keinen Verleger, freue mich aber doch, daß die Illustrationen gemacht sind; ...
84 Brief an Paul Klee 11.10.1912 ... In Köln hingen wir gestern mit Walden die Futuristen, wir sind ganz überrascht, wie gut sie sind, glänzende Bilder; das dumme Geschrei gegen sie ist wirklich unfaßlich. (Sie ...
... Vereinigung in die Arme, (was er selbst nicht ganz so zu empfinden scheint; er wehrt sich, glaube ich, innerlich ... ... der Inkas überboten werden. Ich finde es so selbstverständlich, daß wir in diesem kalten Frührot künstlerischer ... ... in moll. Dasselbe Experiment kann man ja in Musikstücken machen. Es existieren sogar solche falsch gegriffene ...
... Brief an August Macke Sindelsdorf, 14.11.11 Lieber Provinzler, gar zu provinzlerisch mußt Du ... ... gegen jene von dem Sommer; aber es ist nicht leicht, es zu beschreiben. Es gelingt mir allmählich, die Farbe zu ...
... 37 Brief an August Macke Sindelsdorf, 12.12.1910 Buschgesicht, für ... ... Mischst Du Rot und Gelb zu Orange, so gibst Du dem passiven und weiblichen Gelb eine ... ... nun aber Blau und Gelb zu Grün, so weckst Du Rot, die Materie, die ›Erde ...
... Sturm‹ werde ich etwas schreiben [Aufzeichnungen und Schriften Nr. 11, 12, d. Hrsg.], das die eigentlichen Gründe ... ... Sonderbund solche Geschichten macht, hat er die Folgen selber zu tragen; es wird ihm trotz allem ... ... (hohe Töne!!!); aus Angst, es mit den Herren am Rhein zu verderben oder gar aus ...
... ich freue mich; und ich weiß, Du tust es auch! Es gab keine andere Wahl, – ... ... sie lange und höchst aufmerksam an; ich drang etwas in ihn um sein Urteil. Er sagte schließlich: sie sind zweifellos ... ... in einem mächtigen Orange verstecken!) um so stärker, ergiebiger greifen, um gegen die blauviolette Dissonanz ...
32 Brief an August Macke Sindelsdorf, ... ... . Ich freue mich recht, in Bälde in Tegernsee Neues von Ihnen zu sehen. Daß ich unseren ... ... , völlig ein, andrerseits denke ich nicht so schlecht von Le Beau, um ihn nicht auch aufrichtig anzuerkennen. ...
78 Brief an August Macke Sindelsdorf, 7. ... ... , schlauer als wir. Ich hatte es ja, vor Reiches Besuch in München, auch vor, nur ... ... die Ausstellung ansehen; ich möchte dann auch in Frankfurt sein, wo ich im September eine Kollektion bei Schames habe ...
97 Brief an August Macke Sindelsdorf, ... ... Liebermann ›verdunstet der Impressionismus‹. Es ist ja alles Geschwätz. Cassirer kriegt es mit der Angst, – ... ... Herkunft), der mir auch versprach, diese Finanzfrage im Auge zu behalten. Er geht Ende April nach Berlin zu ...
60 Brief an August Macke 8.9.1911 ... ... vollkommen das, was auch mich an ihm so freut und begeistert. Sähest Du mehr von ihm, ... ... ist das allerbeste. Betreff Münterle hast Du selbstverständlich recht; es macht ja aber gar nichts; es werden doch alle kleine Münters ...
... 10 Brief an Marie Schnür Pasing, 20.10.1905 Liebes Fräulein, ... ... , was ich mir träume? Im Entwurf steht es schon ganz groß da. Aber der fertige ... ... Geld schicken? Sie brauchen keine Furcht zu haben, daß ich es in Zigaretten anlege. – Letzthin war ...
... ‹ möchte ich Dir einiges er zählen, – verwahre es aber in Deinem Busen. Ich ... ... Im Gegenteil: Sieh doch zu, möglichst bald Dich zu uns zu schlagen, und zwar aus ... ... in den Jurytagen. Ich hab es nur so aufgezeichnet, damit Du siehst, was es hieße ...
... 38 Brief an August Macke München, 28.12.1910 Lieber August, ... ... , daß sein Kunde die Gewohnheit hat zu ›handeln‹, erhöht er in Zukunft stets prozentual seinen für sein ... ... Ausdrucksmittel sind zu groß‹ ganz famos formuliert; ob es in diesen Jahren der großen Umwertung ...
Buchempfehlung
In der Nachfolge Jean Pauls schreibt Wilhelm Raabe 1862 seinen bildungskritisch moralisierenden Roman »Der Hungerpastor«. »Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem, was er bedeutet, was er will und was er vermag.«
340 Seiten, 14.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro