265 Zur Mischung der Gefühle. – Gegen die Wissenschaft empfinden Frauen und selbstsüchtige Künstler etwas, das aus Neid und Sentimentalität zusammengesetzt ist.
408 Aussterben von Faust und Gretchen. – Nach der sehr einsichtigen Bemerkung eines Gelehrten ähneln die gebildeten Männer des gegenwärtigen Deutschland einer Mischung von Mephistopheles und Wagner, aber durchaus nicht Fausten, welchen die Großväter (in ...
31 Ich habe meine Antwort auf das Problem vorweg gegeben. Die Voraussetzung ... ... gelebt hat, ich meine, jemand, der gerade den ergreifenden Reiz einer solchen Mischung von Sublimem, Krankem und Kindlichem zu empfinden wußte. Ein letzter Gesichtspunkt: der ...
Friedrich Nietzsche Homer und die klassische Philologie Ein Vortrag In Basel ... ... biographischen Daten, die Umgebung, die Bekanntschaften, die Zeitereignisse und glaubt aus der Mischung aller dieser Ingredienzien die verlangte Individualität gebraut zu haben. Leider vergißt man, daß ...
[13] Das Problem des neunzehnten Jahrhunderts. Ob seine starke und ... ... Erregung jener Sphären, wo alle jene Lustzustände ihren Sitz haben – und eine Mischung dieser sehr zarten Nuancen von animalischen Wohlgefühlen und Begierden ist der ästhetische Zustand. ...
29. An Erwin Rohde [Leipzig, 10. Januar 1869] ... ... eitel erscheint: nein, wer einsam ist vermöge einer Naturmarotte, vermöge einer seltsam gebrauten Mischung von Wünschen, Talenten und Willensstrebungen, der weiß, welch »ein unbegreiflich hohes Wunder ...
Das Tagebuch des Verführers Sua passion' predominante ... ... weil er überwältigt ist, auch übernatürliche Kräfte besitzt; denn dieses Überwältigtsein ist eine eigentümliche Mischung von Sympathie und Egoismus. Ihm wird jedoch ein Genuß entgehen; denn er genießt ...
112. An Malwida von Meysenbug Rosenlauibad, Sonntag, 1. Juli ... ... es ist dem Klima nach ähnlich wie Sorrent, natürlich etwas alpiner; aber eine ähnliche Mischung von guter Berg-, Wald- und Seeluft. Für meine Bedürfnisse ist es, ...
Einführung zu Ernst Droems »Gesängen« (1920) Aus dem Vorfrühling ... ... dichterische Kräfte aufgespart und nun wird in jäher und unvollkommener Nachblüte und in einer seltsamen Mischung primitiver und höchst moderner Züge während eines Jahrhunderts die ganze Folge von Stufen durcheilt ...
Drittes Stück Schopenhauer als Erzieher 1 Jener Reisende, der viel Länder ... ... sagt: »Wer ist nicht fast im voraus überzeugt, daß ihre Prämissen eine wunderbare Mischung von Wahrheit und Irrtum enthalten und es daher nicht der Mühe verlohnt, über ...
... ein so barbarisch-exzessives Gelüst, eine Mischung von Trotz und Ironie, daß ich – ebensowenig wie Sie scharf empfinden ... ... cannibalido. Dabei ist mir nun leider klar, daß das Ganze samt dieser Mischung von Pathos und Bosheit, einer wirklichen Stimmung absolut entsprach und daß ich ...
Viertes Stück Richard Wagner in Bayreuth 1 Damit ein Ereignis Größe ... ... nicht verstanden wird und den jetzigen Deutschen selber abhanden gekommen scheint – jene goldhelle durchgegorne Mischung von Einfalt, Tiefblick der Liebe, betrachtendem Sinne und Schalkhaftigkeit, wie sie Wagner ...
1 Es gibt Gegner der Philosophie: und man tut wohl, auf ... ... jenen zu sagen ist, die sich ernsthaft fragen, ob Anaximander sich seinen Urstoff als Mischung aller vorhandenen Stoffe gedacht habe. Vielmehr dorthin müssen wir den Blick richten, wo ...
... Ausdruck des Anaxagoras lautet, eine Mischung, die er sich als ein selbst bis zu den kleinsten Teilen vollständiges ... ... Werden und Bewegen. Wenn also alles sogenannte Werden ein Ausscheiden ist und eine Mischung voraussetzt, so fragt es sich nun, welchen Grad diese Mischung, dieses Durcheinander ursprünglich gehabt haben muß. Obgleich der Prozeß eine Bewegung ...
Viertes Buch. Der Welt als Wille zweite Betrachtung: Bei erreichter Selbsterkenntniß Bejahung ... ... agapê . Mischungen von Beiden finden häufig Statt. Sogar die ächte Freundschaft ist immer Mischung von Selbstsucht und Mitleid: erstere liegt im Wohlgefallen an der Gegenwart des Freundes, ...
Drittes Buch. Der Welt als Vorstellung zweite Betrachtung: Die Vorstellung, unabhängig vom ... ... nie verdauen können, so daß sich die fremden Bestandtheile noch immer wiederfinden, aus der Mischung hervorsuchen und sondern ließen: der Genius allein gliche dagegen dem organischen, assimilirenden, ...
Die ästhetische Gültigkeit der Ehe Mein Freund ! Die Zeilen, auf ... ... Christentum sieht man zuweilen eine unklare und doch gerade durch diese Unklarheit und Zweideutigkeit ansprechende Mischung des Erotischen und Religiösen, in der uns ebenso viele mutwillige Schelmerei wie kindliche ...
... das ganze Leben und alle Funktionen des Organismus aus der »Form und Mischung« seiner Bestandtheile erklären wollen. Daß das Ziel der physiologischen Erklärung die Zurückführung ... ... Schwächer zeigt sich diese Analogie im Festwerden des Fleisches. So auch ist die Mischung der Säfte im thierischen Körper und die Sekretion ...
24 O sancta simplicitas ! In welcher seltsamen Vereinfachung und Fälschung lebt ... ... entwickelt, – man vergebe mir die Tatsache, daß selbst Goethes Prosa, in ihrer Mischung von Steifheit und Zierlichkeit, keine Ausnahme macht, als ein Spiegelbild der »alten ...
221 Es kommt vor, sagte ein moralistischer Pedant und Kleinigkeitskrämer, daß ... ... und Lebensweise, von Kulturen, die früher hart nebeneinander, übereinander lagen, strömt dank jener Mischung in uns »moderne Seelen« aus, unsre Instinkte laufen nunmehr überallhin zurück, wir ...
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1889 erscheint unter dem Pseudonym Bjarne F. Holmsen diese erste gemeinsame Arbeit der beiden Freunde Arno Holz und Johannes Schlaf, die 1888 gemeinsame Wohnung bezogen hatten. Der Titelerzählung sind die kürzeren Texte »Der erste Schultag«, der den Schrecken eines Schulanfängers vor seinem gewalttätigen Lehrer beschreibt, und »Ein Tod«, der die letze Nacht eines Duellanten schildert, vorangestellt. »Papa Hamlet«, die mit Abstand wirkungsmächtigste Erzählung, beschreibt das Schiksal eines tobsüchtigen Schmierenschauspielers, der sein Kind tötet während er volltrunken in Hamletzitaten seine Jämmerlichkeit beklagt. Die Erzählung gilt als bahnbrechendes Paradebeispiel naturalistischer Dichtung.
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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