VII. Andere Länder, andere Sitten. 807. Andere Länder ... ... Dame während der Vorstellung den Wunsch nach gefüllten Konfitüren hat, findet beides in einem Automaten vor seinem Platz und hat weiter nichts nötig, als 50 Centimes in die ...
Ball verwenden lassen, besonders da ein solcher immer mit einem Abendessen verbunden ... ... Nachdem der Ballgast eingetreten ist, bedeckt er die Tanzkarten der Damen mit seinen Autographen. Dadurch bekundet er, daß er die Stellung nicht überschätzt, die ihm als ...
G. Festliche Begebenheiten Im Rahmen des häuslichen Lebens spielen die festlichen ... ... wird Karten gespielt, gekegelt, gesungen und fröhlichen Trunkes gepflogen. An die Stelle des Automobils sind Pferdekutschen getreten, deren Gäule gewöhnt sind, auf der Heimfahrt, ...
[Gemüthszustände, Bewegungen und Erschütterungen] Unter die befördernde oder störende, ... ... Natur, ein Schooßkind sein. Verzogne Kinder schlagen aber oft ihre eignen Aeltern; die Autorität muß man daher immer behalten, man muß sich das Kind nicht über den ...
»... schon wieder eine Rechnung!« Der größte Feind des Menschengeschlechtes ist ... ... sitzt gemütlich beim Mokka, ist im Begriff, eine Zigarette anzustecken und über die neue Autotype, den Durchfall der gestrigen Premiere oder eine eventuelle Absage zu Neumanns Riesenabfütterung zu ...
VII. Die Krankenstube. 654. Befähigung zur Krankenpflege. ... ... oder Subliniat besprengt werden soll, wird der Arzt bestimmen. 657. Autorität des Arztes. Den Ratschlägen und Anordnungen des Arztes aufs genaueste zu folgen, ...
Wenig Gesellschaftsphrasen! Höflichkeit in der Familie. Prosit Neujahr! Wenn ich ... ... meine Eltern sitzen dort,« genügt. Für eine unverheiratete Dame sind die Eltern die höchsten Autoritäten, sie wird dies auch bei der Vorstellung ihres Tänzers passenderweise markiren und nur ...
Gesellschaftsreise eine der ersten Stellen ein. Wer eine solche mitmacht, hat ... ... schwärmen. Wenn ein Zeitungsberichterstatter die Reise mitmacht, so bitte man ihn um ein Autogramm, und wenn er sich diese Bitte nicht erklären kann und auch nicht recht ...
Schriftstellerfest besucht, so sage man sich, daß auch nicht ein einziger ... ... aus dem Kleisterreich, als einen namhaften Schriftsteller. Man bitte ihn aber nicht um ein Autograph, denn er würde es geben. Ähnlich verfahre man auf den
Schlösser und Museen Schlösser und Museen zu durchrennen, so achte ... ... verarbeiten lassen. Hat man auf diesem litterarischen Felde einen Namen und wird um Autographen ersucht, so bediene man sich dazu sauberer Papierwäsche. Dies ist höchst originell. ...
Gewogen und – zu schwer befunden! Schon, wenn er durch die ... ... dein eigenes Verkehrshindernis lebenslänglich bleiben, sieh in den Spiegel, stecke einen Groschen in den Automaten der Wage! Zwischen 65 und 80 Kilo – was darüber – ist vom ...
Die Insinuation – schlimmer als Lüge Eine alte Journalisten-Anekdote – es ... ... ein Beispiel, diesmal etwas komplizierter: In einer bekannten neueren Mozart-Biographie kommt der Autor auf die Zeit zu sprechen, wo Mozarts Frau Constanze auf längeren Badekuren abwesend ...
... geltender Privilegien: Ebenbürtigkeit mit den regierenden Häusern, Autonomie in Anordnung ihrer Familienangelegenheiten, das Recht der Landstandschaft als Standesherren, privilegierter Gerichtsstand ... ... eigentlichen hohen Adel nicht angehörigen Freiherren und Reichsrittern wurde nach Vorschrift der Landesgesetze die Autonomie, Landstandschaft, Patrimonial- und Forstgerichtsbarkeit, Ortspolizei und Kirchenpatronat zugebilligt. Einen ...
das erste Kind. Der Geburt des ersten Kindes sind einige allgemeine Bemerkungen ... ... junge Vater bei der Abfassung der Geburtsanzeige, die ihn in den Stand setzt, als Autor mit Stolz um sich zu blicken. Die Geburt dieser Anzeige ist eine sehr ...
der Prophet. Man denke hierbei nicht an die ... ... ihm zu einer Erstaufführung ins Theater gegangen, so prophezeit er einen Durchfall. Der Autor sei ein Nichtskönner, habe keine Ahnung von der Bühne und sei überhaupt ein Pechvogel. Wird dann der Autor stürmisch hervorgerufen, so fragt der Prophet: »Nun, was habe ich gesagt? ...
das Neujahrsfest. Wie jeder andere Tag beginnt auch der erste Januar am ... ... fürchte man das Gegenteil: die Einreichung eines Dramas in Jamben. Ist man aber der Autor dieses Dramas und wird von einem Theaterdirektor beglückwünscht, so meint dieser das Glück, ...
Das Dienstjubiläum des Beamten und Nichtbeamten, die Feier des 25jährigen Aufenthalts in ... ... Mutter Goethes erinnert und die Gattin des Kommerzienrats vielleicht keinen Sohn hat. Der Autor des modernen Knigge verläßt hiermit diesen Gegenstand und bittet nur noch um das Wort ...
IV. Aussichten und Verhältnisse in den bürgerlichen Berufen. 880. Aerzte. ... ... schriftliche Nachträge) gleich von einem Lithographen für ein billiges in einigen Dutzenden von Exemplaren autographieren; indes darf den Abdrücken die nachherige Beurkundung der Uebereinstimmung mit der Urschrift durch ...
Die silberne Hochzeit Die silberne Hochzeit. Viele Ehepaare, namentlich solche ... ... wenn das schöne Fest seinen Höhepunkt erreicht, indem es ein Ende nimmt. Der Autor des modernen Knigge kennt dies allerdings nur vom Hörensagen. Er hat gleichfalls den ...
Die wohltätige Frau, welche, wenn die Bedürftigkeit, um Hilfe bittend, ... ... fehlt, was der Mensch zum Leben braucht. Der Gatte und Vater ist von einem Automobil überfahren, liegt im Krankenhaus schwer darnieder und kann, da er nicht zu arbeiten ...
Buchempfehlung
»Zwar der Weise wählt nicht sein Geschicke; Doch er wendet Elend selbst zum Glücke. Fällt der Himmel, er kann Weise decken, Aber nicht schrecken.« Aus »Die Tugend« von Albrecht von Haller
130 Seiten, 7.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro