Verrücktheit ( Paranoia ), eine Geisteskrankheit, über deren Abgrenzung in wissenschaftlicher Beziehung noch keine Einmütigkeit herrscht. Als primäre V. faßt man eine eigenartige sehr große und äußerst mannigfache Symptomengruppe zusammen, die für sich allein vorkommen, sich aber auch sekundär an ...
Verrücktheit ( Paranoia ), eine Form der Geisteskrankheiten (s.d.) ohne organische Veränderungen des Gehirns , charakterisiert durch Wahnideen , die meist auf Grund von Halluzinationen entstehen und vielfach untereinander zu einem Wahnsystem verknüpft werden (sog. fixe Ideen ).
Verrücktheit , 1) Geisteskrankheit; überhaupt 2) (fr. Demence ) die nach Manie od. Melancholie , seltener primär eintretende u. dann acut verlaufende Erlöschung des verständigen u. zusammenhängenden Denkens .
Verrücktheit , insania. – deliratio (Wahnsinn). – mentis alienatio (Verstandesabwesenheit).
Verrücktheit , Geisteskrankheit, insbesonders die Verkehrtheit der Urtheile .
Die Verrücktheit , plur. die -en, in der letzten Bedeutung des Zeitwortes, sowohl der Zustand, da man verrückt, seines Verstandes beraubt ist, die Verrückung, ohne Plural; als auch, obgleich seltener, in diesem Zustande gegründete Handlungen, mit demselben.
Rappel , 1 ) Verrücktheit , Ausgelassenheit ; 2 ) s. Ringelpauke .
āmentia , ae, f. (amens), die Abwesenheit der mens, d.i. die Verstandlosigkeit, Sinnlosigkeit, Kopflosigkeit, Verrücktheit, das unsinnige, verrückte Benehmen, der Aberwitz ...
Paranöe (gr.), Unverstand, Thorheit , Narrheit , Verrücktheit .
Visĭon (lat.), Sinnestäuschung im Bereich der Gesichtssphäre, wie sie bei vielen Geisteskrankheiten , z. B. der halluzinatorischen Verrücktheit , dem Alkoholdelirium etc. vorkommt. Ebenso neigen Hysterische und Epileptische zu bunten, farbenprächtigen, verzückten Visionen. Speziell nennt man Visionen die ...
Wahnsinn ( Ekstasis ), im gewöhnlichen Sprachgebrauch allgemeine Bezeichnung der Seelenstörungen überhaupt, im beschränktern Sinne derjenige Exaltationszustand der geistigen Tätigkeit, dessen ... ... Einbildungskraft mit den daraus hervorgehenden ausschweifenden Wahnvorstellungen besteht. S. die Artikel: Verrücktheit , Geisteskrankheiten und Psychiatrie .
dēmentia , ae, f. (demens), das Nicht-recht- ... ... die Unvernunft, der Wahnsinn, die Verrücktheit, das unsinnige (unvernünftige) Gebaren, die Narrheit, ...
Wahnsinn , im allgemeinen jede Geisteskrankheit mit äußerlich auffallenden Erscheinungen ; speziell s.v.w. Verwirrtheit oder Verrücktheit oder die Erregungszustände bei progressiver Paralyse der Irren etc., auch Geisteszustände, die nur auf einer krankhaften Reizung des Gehirns , nicht auf einem dauernden Ausfall ...
Aberwitz , 1 ) unsinnige Vorstellungen u. Behauptungen mit dem ... ... Verstand derselben; 2 ) Geistesstörung mit Exaltation , Hauptform der Verrücktheit ; ausgezeichnet durch dauernde Unfreiheit des Geistes , mit Überspannung u. Verkehrtheit der ...
Tobsucht ( Furor maniacus ), einzelnes Symptom bestimmter Geisteskrankheiten , z. B. des Säuferwahnsinns (s. Delirium ) oder der Melancholie , der Verrücktheit .
Paranoia (gr. paranoia ) heißt Irrsinn, Verrücktheit.
Paranoia ( Paranöa , griech.), Verrücktheit , primäre Verrücktheit ; s. Verrücktheit .
Paranoia (grch.), Verstandesverwirrung, Verrücktheit .
Verrückt , s. Verrücktheit .
Paranoia : Verrücktheit, Irrsinn.
Buchempfehlung
Der in einen Esel verwandelte Lucius erzählt von seinen Irrfahrten, die ihn in absonderliche erotische Abenteuer mit einfachen Zofen und vornehmen Mädchen stürzen. Er trifft auf grobe Sadisten und homoerotische Priester, auf Transvestiten und Flagellanten. Verfällt einer adeligen Sodomitin und landet schließlich aus Scham über die öffentliche Kopulation allein am Strand von Korinth wo ihm die Göttin Isis erscheint und seine Rückverwandlung betreibt. Der vielschichtige Roman parodiert die Homer'sche Odyssee in burlesk-komischer Art und Weise.
196 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro