... quaestōrius , a, um (quaestor), den Quästor betreffend, quästorisch, I) im allg.: A) ... ... Cic.: officium, Pflicht eines Quästors, Cic.: scelus, in der Quästur od. von einem ... ... insbes., im Range eines Quästors, quästorisch, A) adi.: legatus, mit dem ...
... – c) m. dopp. quasi: qui cum diceret quasi ioco quasi serio, wie im Sch., ... ... quasi una aetas erat, Plaut.: unus quasi animus, Cic.: quasi in extrema pagina Phaedri, so ziemlich ... ... ., Cic.: nachgesetzt, ex eo medio quasi, Sall.: minime quasi, Cic. – bei ...
1. quasi , Adv. altlat. = quamsi, als wenn, nach vorhergehendem Komparativ, Plaut. aul. 231; Casin. prol. 46; Curc. 51; mil. 482; trin. 265; truc. 337.
... zerschlagen, zerbrechen, zerstoßen, exbolas quassant, Naev. com. fr.: quassatis vasis diffluere umorem cernis, Lucr.: ... ... , leck gewordene, Liv.: classis ventis quassata, Verg.: quassata muri reficere, die eingestoßenen Teile, ... ... , sich schütteln, hin und her wackeln, quassat caput, Plaut.: quassante capite, Caecil. com. 271: quassanti capite, Apul. ...
quasei , s. 1. quasi a. E. /.
1. quassus , a, um, I) Partic. v. quatio, w. s ... ... , Quint. – B) zugrunde gerichtet, zerrüttet, domus, Sen.: anima quassa malis, zu Boden geschlagen, entkräftet, Sen.
2. quassus , Abl. ū, m. (quatio), das Schütteln, Erschüttern, Pacuv. tr. 266 R. 2 (bei Cic. Tusc. 2, 50).
con-quasso , āvī, ātum, āre, zusammenschütteln, ... ... ) physisch Körper od. Geist erschüttern, zerrütten, conquassatum corpus (quasi vas animae) ex alqa re, Lucr.: conquassatur mens animaeque potestas, Lucr. – b) politisch der Macht, dem ...
quasillus , ī, m. u. quasillum , ī, n. ( ... ... , das Spinnkörbchen, inter quasilla, in der Spinnstube, Cic. Phil. 3, 10: scortum quasillo pressum, die spinnen muß, niedrige, Tibull. 4, 10, ...
quassātio , ōnis, f. (quasso), I) das Schütteln, ... ... aut quassatio aliqua, Sen. nat. qu. 3, 15, 4: quassationes, Leibeserschütterungen, Macr. sat. 7, 15, 9. – übtr., die Plage, et cessavit quassatio, Vulg. psalm. 105, 30. – II) ...
quassātūra , ae, f. (quasso), die Erschütterung; dah. meton.: I) die durch Erschütterung bewirkte Verletzung, Plin. Val. 4, 5. – II) der durch Erschütterung verletzte Teil, Veget. mul. 1, 28, ...
quassābilis , e (quasso), I) erschütterlich, munimen nullo quassabile ferro, Lucan. 6, 22. – II) erschütternd, qu. tremor, Th. Prisc. 2, 1.
in-quassātus , a, um = ἀσάλευτος, unerschüttert, Gloss. II, 247, 11.
quasillāria , ae, f. (quasillus), die Spinnerin, Petron. 132, 3. Corp. inscr. Lat. 6, 6339. 6340. 6342. 6344.
quassābulum , ī, n. (quatio), s. pulsābulum.
conquassātio , ōnis, f. (conquasso), sie Erschütterung = die physische Zerrüttung, totius valetudinis corporis, Cic. Tusc. 4, 29: conquassatio aut diruptio, Cass. Fel. 1. p. 132, 6.
siliquastrum , ī, n., die auch piperitis genannte Pflanze, Plin. 19, 187 u. 20, 174. Hyg. astr. 2, 10 u. 3, 9.
seliquastrum , ī, n. (sedeo), der hohe Sitz, der Sessel, Stuhl, Varro LL. 5, 128. Hyg. astr. 2, 10.
siliquastrēnsis , e (siliquastrum), von der Größe des siliquastrum, sil. basis, Anthol. Lat. 761, 46 R.
quatio (quassī), quassum, ere, schütteln, I) eig.: 1) ... ... .: muros arietibus, Liv. – bes. Partiz. quassus, zB. quassae naves, leck gewordene, Liv.: rates, Hor ... ... Quint.: aula, zerbrochener, Plaut.: u. so vas, Sen.: quassa cinnama, zerbrochener Z., ...
Buchempfehlung
»In der jetzigen Zeit, nicht der Völkerwanderung nach Außen, sondern der Völkerregungen nach Innen, wo Welttheile einander bewegen und ein Land um das andre zum Vaterlande reift, wird auch der Dichter mit fortgezogen und wenigstens das Herz will mit schlagen helfen. Wahrlich! man kann nicht anders, und ich achte keinen Mann, der sich jetzo blos der Kunst zuwendet, ohne die Kunst selbst gegen die Zeit zu kehren.« schreibt Jean Paul in dem der Ausgabe vorangestellten Motto. Eines der rund einhundert Lieder, die Hoffmann von Fallersleben 1843 anonym herausgibt, wird zur deutschen Nationalhymne werden.
90 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro