Liszt, Franz von , geb. 1851 in Wien, Prof. des ... ... . Die Strafe ist eine Reaktion der Gesellschaft gegen die Verbrecher, d.h. die sozial nicht Angepaßten und dient auch zur Anpassung dieser an das soziale Leben. ...
Tille, Alexander , geb. 1866 in Lauenstein, Generalsekretär der Saarindustrie in St. Johann-Saarbrücken. = Evolutionistisch-selektionistischer, sozial-aristokratischer Standpunkt. Schriften : Von Darwin bis Nietzsche, 1895. – Nationalsozialistisch, 1903, u.a.
Alexander, Samuel . = Evolutionistischer Ethiker. Das individuell Gute ist die Einhaltung der Harmonie zwischen den verschiedenen Funktionen der menschlichen Natur. Sozial gut ist die der gesellschaftlichen Stellung entsprechende Handlungsweise. Sittlicher Endzweck ist das im ...
Kuhlenbeck, Ludwig , geb. 1857 in Osnabrück, Prof. des deutschen ... ... Übersetzer G. Brunos bekannt ist, vertritt selbst den Monismus und in praktischer Beziehung einen Sozial-Aristokratismus, eine (von Gobineau, Nietzsche u. a. beeinflußte) heroisch-ästhetische Weltanschauung ...
Naumann, Friedrich , geb. 1860 in Störmthal, lebt in Berlin. Herausgeber der »Hilfe«. = Sozial-liberaler Standpunkt. Schriften : Was heißt christlich-sozial? 1894-96. – Nationalsozialer Katechismus, 1898. – Nationale Sozialpolitik, 1898. – ...
Westermarck, Eduard , geb. 1862 in Helsingfors (Finland), Prof. der ... ... an der Universität in London, namhafter Ethnolog. = Sittlich gut ist überall- das sozial Gebilligte und sittliche Billigung ist eine Art »vergeltenden Wohlwollens«. Schlecht ist ...
... im Leben des Volkes sich bildende verpflichtende Gewohnheit«. Sie enthält das Moment des sozial Verpflichtenden, ist die als richtig und notwendig erprobte Ordnung des Volkslebens. Auch ... ... Normen sind »gesellschaftliche Imperative« und haben die Wohlfahrt der Gesellschaft zum Zweck (Sozial-Utilitarismus). SCHRIFTEN: Der Geist des römischen Rechts, 6 ...
Schumann, Friedrich , geb. 1863, Prof. am psychologischen Institut der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt. = Experimenteller Psycholog, Schüler Stumpfs. SCHRIFTEN: Psychologische Studien, 1904 ff. – Über die Schätzung kleiner Zeitgrößen, Zeitschr. für Psychol. der Sinnesorgane ...
Rée, Paul , geb. 1849 in Bartelshagen, gest. 1901, gehörte ... ... nun um ihrer selbst willen gelten. Das Gewissen ist als tadelndes und lobendes Bewußtsein sozial schädlicher und nützlicher, verpönter und gebilligter Handlungen entstanden, es entspringt aus der Autorität ...
Adler, Max , Wien. = A. sucht den Marxismus mit dem ... ... , Rickert u. a. u.). Ideen sind »bewußt gewordene Wirkungen«, »Formen der sozial gewordenen Selbsterhaltung«. Die Idee ist als »Richtungselement der Kausalität« die »Triebkraft« ...
... der Inhalt des Sollens noch so wechseln und sozial-historisch bedingt sein. Tatsächlich sind es immer »historische Zustände der Gattung, ... ... die Einheit der psychologisch-ethischen Funktion, die den Zweck trägt. Ursprünglich ist das sozial Erforderte die Norm des Verhaltens der Einzelnen. Den »kategorischen Imperativ« Kants ...
Knapp, Ludwig , geb. 1821 in Darmstadt, 1848 Privatdozent an der ... ... sich das muskelerregende Denken die Gegenstände, die Natur unterwirft und das erkennende Denken zu sozial zweckmäßigen Institutionen führt. Die muskulär erzwungene Unterwerfung der Natur unter die menschliche Gattung ...
Duboc, Julius , 1829-1905, lebte in Dresden. == D. bekennt sich zu einer evolutionistisch-monistischen Weltanschauung und zum Atheismus ... ... Standpunkt des Determinismus, 1892. – Jenseits vom Wirklichen. 1897. – Die Lust als sozial-ethisches Entwicklungsprinzip, 1900, u. a.
Kant, Immanuel , geb. 22. April 1724 in Königsberg als Sohn ... ... als Zweck, nicht als bloßes Mittel zu behandeln gebietet, liegt die Grundlage zu einer sozial-teleologischen Ethik, wenn auch nicht gerade zum »Sozialismus«. In der Geschichte ...
Comte, Auguste , geb. 19. Jan. 1798 in Montpellier, studierte ... ... Altruismus (Ausdruck von Comte), die Quelle aller Moral. Das Sittliche ist das sozial Heilsame (Cat. posit. p. 278 ff.). Die Humanität ist das ...
Tarde, Gabriel , geb. 1843 in Sarlat, Richter, seit 1899 ... ... Die soziale Logik (»logique sociale«) ist dem Gesellschaftsleben immanent, bestimmt das sozial Zweckmäßige durch »teleologische Syllogismen« (logische Willensverknüpfungen, Konsequenzen aus Überzeugungen und Begehrungen) ...
Döring, August , geb. 1834 in Elberfeld, Professor in Berlin. ... ... von Metaphysik und Religion, auf »menschlicher Grundlage« begründet werden; sie ist altruistisch, sozial-teleologisch. Der größte Teil der sittlichen Vorschriften bezieht sich auf das »keinem Wechsel ...
Mauthner, Fritz , geb. 1849 in Horitz (Böhmen), bekannter Romanschriftsteller ... ... einer evolutionistischen Auffassung des Erkennens und Seelenlebens. Die Sprache ist wohl ein sozial brauchbares Mitteilungsmittel und ein Mittel des künstlerischen Ausdrucks, aber nicht ein Erkenntnismittel. Vielmehr ...
Durkheim, Emile , geb. 1858 in Epinal, Prof. in Paris, ... ... zur Organisation der Arbeitsteilung. ·· Im Recht ist die Solidarität objektiviert. Sittlich ist die sozial sanktionierte ', Regel des Verhaltens. SCHRIFTEN: Eléments de sociologie, 1889. – ...
Stephen, Leslie , geb. 1832 in Kensington, gest. 1904 daselbst. ... ... the vitality of the social tissue«). Subjektiv ist die Sittlichkeit die Sympathie mit dem sozial Förderlichen. Schriften : Choice of Representatives, 1867. – History ...
Buchempfehlung
Die schöne Böhmin Bozena steht als Magd in den Diensten eines wohlhabenden Weinhändlers und kümmert sich um dessen Tochter Rosa. Eine kleine Verfehlung hat tragische Folgen, die Bozena erhobenen Hauptes trägt.
162 Seiten, 9.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro