Was nützt es, wenn das brache Feld ... Was nützt es, wenn das brache Feld Die Furche nur vom Pflug ... ... , mit deinem Blick, so mild, Hast du das Herz mir aufgewühlt, Ja scharf, wie eines Pfluges Erz, ...
... Mich trieb es auch aus diesem Paradies, So daß ich's und mein Mütterlein verließ! ... ... Beim Abschied, da ich aus dem Hause schritt! Die Glut des Schmerzes griff nach ihr ... ... ohne Grund sie um mich weint, Sagt ihr, daß mir des Glückes Sonne scheint – ...
Das geraubte Rosz. Dem Sandkorn gleich, jagt es ... ... ja Von hier nicht weit, Das Rößlein bring' ich hin Zu Markt noch heut!« ... ... Ich sage nein! Gebt mir's nur gleich zurück, Das Roß ist mein! Denn mein ist das Gestüt Auf jenem Fleck, Und mir habt ...
... Ästen. Der Bettelstab, des Schicksals Zorn, Das waren seine einz'gen Lieben; Wenn ... ... eitles Wähnen. Und dieses Lied, das stark genug, Des Donners Stimme zu bezwingen, Und das des Himmels Zorn verscheucht, Er ließ es noch einmal ...
Imre Madách Die Tragödie des Menschen Dramatische Dichtung
Das Holz zu meiner Flöte ... Das Holz zu meiner Flöte ... ... Drum tönt es bang aus ihr. In dieses Grab sankst du, mein Stern, Und ... ... ... So lange zehrt der Gram an mir, Bis meine Seele, müd, Sich mit der Flöte Ton vereint, ...
... Der Zecher. Bei dem Sorgenbrecher Wein Heiter mir das Leben lacht, Bei dem ... ... Macht! Seid doch nicht erstaunt, wenn ich Sage, daß, als guter Christ, Doch der Gott des Weines mir Stets die liebste Zuflucht ist. Bin ich dieses ...
... Sang auch strebe, Wie reich ihn mit des Frohsinns Glanz durchwebe, Das End' ist doch, ... ... auf Gräbern himmelan! Dumpf-traurig aus dem Dorf das Glöcklein läutet, – Auch dort wird ... ... meine Laufbahn schließt, ich will nicht klagen, Zerreißen mag, was mich ans Dasein hält, Ein Abschiedskuß, dann ...
... Alt und jung im Dorfe staunt, Gibt's was Schön'res als Husaren? Doch, ist auch die Freude groß, ... ... sie bedrücken. »Mädel, sprich, was hast du denn, Was ist über dich gekommen?« » ...
... Volk Nennt keinen andern Schatz sein, als das Blut, Das es mit so verschwenderischer Großmut Dem ... ... übrigen Volke ab, die jungen Leute treten auf das Gerüst. Um das Gerüst verbleiben nur einige Wächter ... ... der Verräter hast beisammen? Das Volk räumt das Gerüst. Eva, als zerlumptes, aufgeregtes Weib aus ...
... ? Vorwärts, immer vorwärts nur! Es schmerzt nicht länger, als bis alle Bande, Die ... ... ganze Schöpfung wär entsetzt darob. Das ist ein heil'ges Siegel, das der Herr Sich vorbehalten. Der Erkenntnis Apfel ... ... suchen. Thut nichts! Was ist denn eigentlich das Ziel? Das Ziel ist's Ende ...
... . Ende des Jahres: Petöfi schreibt »János vitéz«, das aus 1480 Zeilen besteht, die in 27 »cantos« geteilt werden ... ... Aufruhr mit russischer Hilfe. Während des Unabhängigkeitskrieges von 1848–1849 dient Petöfi als Adjutant des berühmten polnischen Generals Jozef Bem. 31. Juli: ...
... hast du gemacht? Herz, mein Herz, was bist du falsch, Und wie undankbar! ... ... dich denn beschützt, Wenn du in Gefahr? Sprich, wenn dich das Schicksal peitscht, Daß du bluten mußt, Wer nimmt dich in ... ... Brust? Nun, da sich das Blatt gewandt, Plötzlich, über Nacht, Und mit ...
... Uns kann er ja nicht zu Leibe, Dieser Wicht, Uns friert in der warmen Stube Sicher nicht, ... ... Not ein End'. Und dazu von roten Lippen Kuß auf Kuß, Solche Glut ist unsereinem Hochgenuß! Mag es ...
Kernfluch. Da fahre des Blitzes Flamme drein, Mir ... ... Und wäre ich ein Mädel blaß, Ich weinte ein paar Tücher naß! Doch ist das Weinen nicht mein Brot, Flenne sich wer will die ... ... rot, – Mit einem Fluch, so kraus als graus, Fluch' ich mir meinen Zorn heraus! ...
... Ohne Freud' ist schal das Leben, Die kann nur der Wein uns geben; Darum ... ... s nur Gift und Galle! Und was wir Erspartes haben, Muß man's ängstlich denn vergraben? ... ... zum Tode lebt man immer! Darum wacker fortgetrunken Bis wir in das Grab gesunken! Immer Wein und nie Gezänke, ...
... Arme, Die alles, was sein Herz bewegt, Auf goldnen Flügeln des Gesanges Hinaus in alle Welten ... ... flogen seine Lieder, Sie holten ihm des Ruhmes Glanz, Und wanden aus der Sonne Strahlen Ihm um die Stirn' den Dichterkranz. ...
Wolfsabenteuer. »Du hast gegessen, Freund, dein Zahn ist blutig, Und uns macht Hungersqual schier todesmutig! 's ist bitter kalt, das Feld ist öd und traurig, Und drüber braust die Windsbraut wild und schaurig ...
II. Beim ersten Hahnenruf erwacht Das Morgenrot aus dunkler Nacht; Bei Mädchen gilt das auch, und wie! ... ... Doch ich bin eine Nachtigall: Ein Nest, das nur ein Lieb enthält, Für ...
... flog von Dach zu Dache, Verheerend was ich fand: Was ward aus mir? ein Flämmchen, Bescheiden, zahm und zag, ... ... ein paar Blümchen blühn! Ich ragt' als rauher Felsblock Bis in die Wolken gar, Wo neben ...
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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