Herr von Braus, ein reicher Privatmann.
Robert, sein Sohn.
Walburga, seine Tochter.
Herr von Fad, ein reicher Privatmann.
Edmund, sein Sohn.
Agnes, seine Tochter.
Hutzibutz, Kleiderputzer.
Schlankel Barbier und Friseur.
Herr von Trüb, ein reicher Privatmann.
Guido, sein Sohn.
Irene, seine Tochter.
Herr von Froh, ein reicher Privatmann.
Felix, sein Sohn.
Marie, seine Tochter.
Isabella, deren Stubenmädchen.
Herr von Sturm,
Herr von Schlaf,
Herr von Schmerz,
Herr von Glück, Partikuliers aus Straßburg.
Frau von Korbheim.
Herr von Finster,
Frau von Nachtschatten, Verwandte des Herrn von Schmerz.
Jakob, Diener des Herrn von Sturm.
Nanette, Stubenmädchen,
Susanne, Köchin, bei Herrn von Braus.
Babette, Stubenmädchen,
Gertraud, Köchin,
Cyprian, Bedienter, bei Herrn von Fad.
Lisette, Stubenmädchen,
Brigitte, Haushälterin,
Margareth, Köchin, bei Herrn von Trüb.[6]
Theres, Köchin,
Sepherl, Küchenmagd, bei Herrn von Froh.
Nadl, ein Schneider.
Leist, ein Schuster.
Doktor Krims.
Doktor Krams.
Blinker,
Weger,
Stern, Hausfreunde bei Froh.
Vier Notare, Ballgäste, männliche und weibliche Dienerschaft.[7]
Die Handlung spielt zu gleicher Zeit in zwei Zimmern des ersten und in zwei Zimmern des zweiten Stockes in einem und demselben Hause.
Die Stellung der vier Wohnungen, vom Publikum aus angenommen, ist folgende:
Im Verlaufe des Stückes sind alle Links und Rechts vom Schauspieler aus angenommen.
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Der satirische Roman von Christoph Martin Wieland erscheint 1774 in Fortsetzung in der Zeitschrift »Der Teutsche Merkur«. Wielands Spott zielt auf die kleinbürgerliche Einfalt seiner Zeit. Den Text habe er in einer Stunde des Unmuts geschrieben »wie ich von meinem Mansardenfenster herab die ganze Welt voll Koth und Unrath erblickte und mich an ihr zu rächen entschloß.«
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