Moltke ist der Offizier des preussischen Heeres , der in sieben Sprachen zu schweigen versteht. »Moltke (Freiherr von, Chef des preussischen Generalstabs 1866), infolge des deutsch-französischen Kriegs 1870-71 in den Grafenstand erhoben und zum Generalfeldmarschall ernannt, war ein ...
1. Boa nitt es mistus, da es ok nit Kristus. – Moltke , Sprachwart ( Leipzig 1867), S. 101. 2. Mistus, Mistus, und dann ein Donnerwetter , das gibt Frucht . – Wittgenstein. Gut Düngen und ...
Kaffer, licke Fott , denn schittst de Botter. ( Braunschweig . ... ... südafrikanisches Volk und in der Umgangssprache auch unwissende Menschen .« (Vgl. Moltke , Deutscher Sprachwart, 1875, IX, 238. )
* Lass dich nit reischen. In Baiern um zu sagen: Lass dich nicht verblüffen. ( Moltke , Deutscher Sprachwart, 1872, S. 302. )
* Nu geht de Düwelsdanz los. ( Ostpreuss. ) Moltke ( Deutscher Sprachwart, 1869, S. 16 ) spricht auch von Teufelsversen.
1. Drei G bringen viel Weh in der Welt : Gunst ... ... , Geduld , Genie und Glück . Angeblich soll Feldmarschall von Moltke 1877 dies Wort gebraucht haben, als er gefragt worden sei: ob ...
* Hep, hep! Dieser Hetz- und Spottruf, der noch jetzt vielfach gehört wird und aus den Zeiten der blutigen Judenverfolgungen des ... ... ), welcher auch vielfach auf den Fahnen der Kreuzfahrer zu lesen war. ( Moltke , Sprachwart, IX, 328. )
1. Ach, nun fällt mi all mîn klên Geld bî. ( ... ... verlocken. Darum klagte die Flensburger Zeitung (Organ des Ministers Moltke ), »dass man die preussischen Thaler ins Land lasse; denn das ...
1. A guids Woat pfint a guids Oat. ( Steiermark. ) – ... ... 618. Wenig Worte, grosse Schritte . In Moltke 's Deutschem Sprachwart, IX, 104 heisst es: An Professor ...
... Den obigen Spruch hat der Graf Moltke , der geistige Leiter des Feldzugs, eingeschrieben. In der Hofbuchhandlung von ... ... in Grünberg hat den obigen Spruch unter das Bild des Grafen Moltke eingetragen, das im März 1876 aus ihr, in schwarzweisser Streichgarnwolle ...
1. Bei den Juden ist es besser ein Schwein als ein ... ... gewesen.« (Vgl. Darstellung der innern Verhältnisse Polens von H. von Moltke . ) Die blutrothe Monas prodigiosa (Infusionsthier) spielt, wie in der Geschichte ...
1. A Kât luckat efter a Könnang. ( Nordfries. ) – ... ... . J. Franck, Ueber die sprichwörtliche Redensart: Hunde führen, in Moltke , Deutscher Sprachwart, Leipzig 1868, Nr. 13. ) ...
1. Al lücht de munt, dat herte endoet des nicht. – ... ... bleiben müsse. ( Gräter's Bragur, Bd. 6, Abth. 2; Moltke , Deutscher Sprachwart, 287. ) *289. Lüge nicht, ...
1. Alle Macht kommt von Gott . – Graf, 486, 1 ... ... . (S. ⇒ Gewalt 78.) – Eiselein, 322; Moltke , Deutscher Sprachwart, 1869, S. 358. 15. Hette ...
Teufel (s. ⇒ Teixel ). 1. A mol muess ... ... meist ironisch. *1668. Wat de Düvel vör Farken mâkt! – Moltke , Deutscher Sprachwart, 1867. *1669. Weder nach dem Teufel ...
Soldat (s. ⇒ Krieger ). 1. Abgedanckte Soldaten haben ... ... Lügen , so brauchten sie in einem ganzen Feldzuge kein Blei . – Moltke , Sprachwort, I, 199. 111. Wenn ein Soldat den Wirth ...
1. Auf eigenem Sattel reitet man am besten (sicher). Daher sagen ... ... Origines du droit français, Paris 1837, 579; J. Franck in Moltke 's Sprachwart, 1868, S. 204. ) *44. Der ist ...
1. An den Lappen lern die hund leder fressen. – Luther ... ... Wiesbaden. ) – Magdeburger Zeitung , 1866, Nr. 87; Moltke , Sprachwart ( Leipzig 1866), III. Sprichwort der Schneider . ...
1. Sanct Ulrich vnd sein Compan ruffen die vollen bawren an. – ... ... Redensart veranlasst hat. »Sünt Olrich anropen.« ( Lauremberg, III, 331; Moltke , Sprachwart, 1868, S. 255. ) »Den Uolerich rüefen.« ( Uhland ...
1. Auf das gemeine Geschrei ist nicht allzeit zu sehen. ... ... lauten: »Viel Schererei und wenig Wolle .« ( Deutscher Sprachwart von Max Moltke , IX, 9, 143. ) 65. Vil G'schroa, weng ...
Buchempfehlung
Jean Pauls - in der ihm eigenen Metaphorik verfasste - Poetologie widmet sich unter anderem seinen zwei Kernthemen, dem literarischen Humor und der Romantheorie. Der Autor betont den propädeutischen Charakter seines Textes, in dem er schreibt: »Wollte ich denn in der Vorschule etwas anderes sein als ein ästhetischer Vorschulmeister, welcher die Kunstjünger leidlich einübt und schulet für die eigentlichen Geschmacklehrer selber?«
418 Seiten, 19.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro