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oder ausführliche Historia,
in welcher umständlich erzählet wird,
wie eine vertraute adelige Gesellschaft
sich in heißer Sommerszeit
zusammengetan
und
wie sie solche in Aufstoßung
mancherlei Abenteuer
und anderer merkwürdiger Zufälle
kurzweilig und ersprießlich hingebracht.
Zum allgemeinen Nutzen
und Gebrauch des teutschen Lesers
entworfen, auch mit saubern Kupfern
gezieret, an den Tag gegeben durch
Wolffgang von Willenhag
Oberösterreichischen von Adel.
Ausgewählte Ausgaben von
Die kurzweiligen Sommer-Täge
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Buchempfehlung
Nach dem Vorbild von Abraham von Franckenberg und Daniel Czepko schreibt Angelus Silesius seine berühmten Epigramme, die er unter dem Titel »Cherubinischer Wandersmann« zusammenfasst und 1657 veröffentlicht. Das Unsagbare, den mystischen Weg zu Gott, in Worte zu fassen, ist das Anliegen seiner antithetisch pointierten Alexandriner Dichtung. »Ich bin so groß als Gott, er ist als ich so klein. Er kann nicht über mich, ich unter ihm nicht sein.«
242 Seiten, 11.80 Euro
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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
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