[3] Nero, Zäsar.
Lukanus, Dichter,
Vatinius, Dichter,
Montanus, Dichter,
Petronius, Dichter,
Terpnus, Harfenschläger,
Eukärus, Flötenspieler, , Mitglieder des jungen literarischen Rom, deßen Haupt Nero.
Erstes,
Zweites,
Drittes , Mädchen.
Akte, Freigelassene, ehemalige Geliebte Nero's.
Seneka, Staatsminister.
Burrus, Oberbefehlshaber der Prätorjaner.
Tigellinus, Pferdehändler, Vertrauter des Kaisers, später Prätorjaner-Präfekt.
Nymphidius, zweiter Befehlshaber der Prätorjaner.
Subrius Flavus, Gardetribun.
Hasta, Unterbefehlshaber aus Spanien.
Kurio Maximus.
Epaphroditus, Geheimschreiber des Kaisers.
Charmis, Arzt.
Doryphoros, Anführer der Augustjani (Klakörs).
Phaon, italischer Bauer.
Sporus, Freigelaßener.
Kosroës, armenischer Gesanter.
Erster,
Zweiter , Begleiter des Kosroës.[3]
Euelpius, Christjanus.
Erster,
Zweiter , Christjanus.
Erste,
Zweite,
Dritte , Christjana.
Erster,
Zweiter,
Dritter , Leichenträger.
Erster,
Zweiter , Bote.
Ein Mädchen.
Erster,
Zweiter , Zenturjo.
Erster,
Zweiter,
Dritter , Römer.
Erster,
Zweiter , Jude.
Ein Prätor.
Ein Späher.
Eine Stimme.
Mädchen, Knaben, Christjani, Christjanä, Fakelträger, Bewafnete, Augustjani (Klakörs), Tiridates, der König von Armenien, römisches Volk.
Zeit: das Jahr 68 nach Christus.
(›Rechts‹ und ›Links‹ von der Bühne aus.)[4]
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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
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