Kolómna

[284] Kolómna, Kreisstadt im russ. Gouv. Moskau, am Einfluß der Kolomenka in die Moskwa und an der Eisenbahn Moskau-Rjasan, hat einen alten, stark befestigten Kreml mit der schönen Kathedrale Mariä Himmelfahrt (17. Jahrh.) und der Auferstehungskirche (14. Jahrh.), 12 Kirchen, ein Mönchs- und ein Nonnenkloster, eine Kapelle der Raskolniken, ein Gymnasium, eine städtische Bank, mehrere Fabriken, darunter die berühmte Kolomna-Maschinenfabrik, bedeutenden Handel und (1897) 20,970 Einw. – K. wird urkundlich schon 1177 erwähnt. Hier schlugen 1237 die Mongolen unter Batu die russischen Großfürsten.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 11. Leipzig 1907, S. 284.
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