Santiago [1]

[590] Santiago, Provinz der Republik Chile, an der pazifischen Küste, zwischen 33 und 34° südl. Br., begrenzt im N. von Valparaiso und Aconcagua, im Süden von O'Higgins und Colchagua, im O. von Argentinien, von dem es der Kamm der Anden trennt, 14,672 qkm mit (1903) 483,060 Einw. Der wichtigste Teil der Provinz ist die Ebene, in der die Hauptstadt (s. unten) liegt. Sämtliche Flüsse ergießen sich in den Maipó, keiner ist schiffbar. Landbau (mit künstlicher Bewässerung) und Viehzucht bilden die Hauptbeschäftigung. Kupfer, Gold und andre Metalle kommen vor; Mineralquellen sind zahlreich.

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 17. Leipzig 1909, S. 590.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien: