Kaarsen, Magda, s. Theophila Bodisco . ‒ Skizzen. 12. (192) Reval 1895, F. Kluge. kart. n 4.–
*Kabilka, Frau Pauline, Kunststickerin, Wien I, Elisabethstrasse 4, wurde in Wien am 9. Juni 1847 als die Tochter des Oberingenieurs Carl Cohn geboren. Vermählte sich 1873 mit dem Privaten Ferdinand Kabilka. Im Jahre 1880 gründete sie ein Atelier für stilgerechte ...
Kablik, Josefine, geb. Ettel, Botanikerin und Schriftstellerin, geboren den 9. März 1787 zu Hohenelbe, Böhmen, gestorben den 21. Juli 1863 ebendaselbst. ‒ Beschreibung der Flora des Riesengebirges. 1846. In Eiselts Abhandlungen.
Kadelburg, Gertrud. Else. Erzählg. 8. (258) Dresden 1894, A. Beyer. früher geb. 4.50; herabgesetzter Preis 3.50
Kaflisch, Luise, Gattin des Malers Rudolf Smital. Sie wurde als Tochter eines evangelischen Pfarrers zu Memmingen in Schwaben geboren. In Wien lernte sie ihren nachmaligen Gatten kennen, den sie schon nach vierjähriger Ehe verlor. Als Witwe wirkte sie als Lehrerin ...
□Kahl, Frl. Hedwig, Berlin, Kurfürstenstrasse 114 II , ist die Tochter des durch seinen Sieg in der lippeschen Erbfolge bekannten Universitätsprofessors Geheimrat Dr. Kahl in Berlin. Sie hat eine autorisierte Übersetzung des Romans der Madame de Pressensé: »Geneviève« gemacht. ‒ Geneviève ...
Kahlenberg, H. v., Biographie s. Helene v. Montbart . ‒ Die Jungen, Ein Rom. ans dem Jubiläumsjahr. 8. (270) Dresden 1896, C. Reissner. n 3.–; geb. n 4.– ‒ Ein Narr. Rom. 8. (227) Ebda. 1895. n 3.–; geb. n ...
Kahlert, Emilie. Die Schwestern, od.: Das enthüllte Geheimnis. 2 Tle. 8. (620) Leipzig 1857, Kollmann. 6.–
Kainz, Sara, s. Sara Hutzler .
*Kaiser, Frl. Isabella, Zug, Schweiz, Villa Bethlehem, geboren am 2. Oktober 1866 in Beckenried am Vierwaldstättersee, verbrachte ihre Jugendjahre in Genf und später in der väterlichen Besitzung »Villa Bethlehem« am Zugersee, wo sie der Poesie ihr Leben weihte. Von vielen ...
Kaiser, Hedwig. Der Küchenzettel. 100 prakt. Anweisgn. zur Bereitg. schmackhafter, gewählter u. doch wohlfeiler Kost. 12. (88) Bern 1891, J. Heubergers Verlag. geb. n 1.–
Kalb, Charlotte von. Für die Freunde der Verewigten. Gedenkblätter v. Ch. v. K. 8. (259) Stuttgart 1879, Krabbe. 7.–; geb. 9.–; u. 11.–
Kalb, Freifrau Charlotte von, geb. Marschalk von Ostheim, geboren 1761 in Waltershausen, gestorben 1843 in Berlin. ‒ Erinnerungen. (Nach deren Tode gedruckt.)
Kalenbach-Schröter, N. Stunden am Arbeitstische, Schweizerische Frauen-Ztg. 16.–19. Jahrg. 1886–1889. 4. (à 24 Nrn.) Mit Arbeits- u. Schnittmusterbogen. Basel, Schwabe. à Jahrg. 3.20
Kaliska, Biographie s. Liese Landau .
Kallenberg, Anna. Herzblättchen als Künstlerin. 4. Halle 1892, Wischan & Wettengel, kart. 3.– 1. Puppen-Mütterchen. Anleitg. z. Anfertigen v. Puppenkleidern. (9 m. 12 Bl. Schnittmusterbeilagen.) 2. Die Blumen, den Blumen. Anleitg. z. Anfertigen v. künstl. Blumen. (8 m. 14 ...
*Kallmann, Frau Emma, geb. Maas, Berlin W., Ansbacherstrasse 3, wurde 1848 zu Berlin als viertes von acht Kindern einer angesehenen Familie geboren. Sie bekam eine den damaligen Verhältnissen entsprechende gute Erziehung und besuchte die höhere Töchterschule von Wetzel. Schon als ...
Kallusky, Martha, Biographie s. Martha Winkler-Kallusky . ‒ Phönix. Dichtg. 8. (81) Dresden 1891, Pierson. n 1.–; geb. n 2.– ‒ Schnee u. Blüten. Nov. 8. (251) Ebda. 1890. 3.–; geb. 4.– ‒ Unkraut. Gedichte. 8. (66) Wiesbaden 1895 ...
*Kalnein, Gräfin Elsa, Ps. Arpad Imre, Schloss Domnau, Ostpreussen, ist die Tochter (einziges Kind) des verstorbenen Kammerherrn des Kaisers und Landrats Herrn Grafen Friedrich von der Schulenburg-Altenhausen. Sie ist geboren am 2. August 1859 zu Hohenberg in der Provinz ...
*Kaltenhauser, Frau Fanny, Linz a. D., Bethlehemstrasse 41, in Wien am 12. Dezember 1863 geboren, ist ihre eigentliche Heimat Oberösterreich, woselbst ihr Vater, der Sohn eines oberösterreichischen Bauerngutsbesitzers ansässig war. Schon früh äusserte sich in ihr die Lust zum Dichten ...
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Stifters späte Erzählung ist stark autobiografisch geprägt. Anhand der Geschichte des jungen Malers Roderer, der in seiner fanatischen Arbeitswut sich vom Leben abwendet und erst durch die Liebe zu Susanna zu einem befriedigenden Dasein findet, parodiert Stifter seinen eigenen Umgang mit dem problematischen Verhältnis von Kunst und bürgerlicher Existenz. Ein heiterer, gelassener Text eines altersweisen Erzählers.
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