[520] Alle Meere und die meisten süßen Gewässer der Erde beherbergen Mitglieder der Familie der Möven (Laridae), von denen man ungefähr einhundertunddreißig Arten beschrieben hat. Ihre gemeinschaftlichen Merkmale liegen in dem eher gedrungenen als schlanken Leibe, kurzen Halse und mittelgroßen Kopfe, dem mäßig langen, seitlich mehr oder weniger zusammengedrückten, scharfschneidigen, entweder gerade zugespitzten oder oben gebogenen, unten winkelig vorspringenden, ausnahmsweise auch ungleichhälftigen Schnabel, den schlitzförmigen Nasenlöchern, den verschieden hohen Füßen, deren drei Vorderzehen durch Schwimmhäute verbunden werden, den langen, spitzigen Flügeln, dem mittellangen, entweder gerade abgeschnittenen oder gegabelten, ausnahmsweise auch keilförmigen Schwanze und dem dichten, weichen, sehr übereinstimmend gefärbten Gefieder.
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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
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