[439] Höhe, in der Geometrie beim Dreieck s. d. Beim Parallelogramm (Parallelepipedon) heißt H. der Abstand zweier parallelen Seiten (Seitenflächen); bei der Pyramide und dem Kegel der senkrechte Abstand der Spitze von der Grundfläche. H. (Elevation) eines Gestirns ist der Bogen des Vertikalkreises zwischen dem Stern und dem Horizont oder der Winkel, den die Richtung zum Stern mit der Ebene des Horizonts bildet; das Komplement der Höhe ist die Zenitdistanz[439] (s. Himmel, S. 344). In der Nautik bedeutet H. die Polhöhe oder geographische Breite. Man sagt, ein Schiff sei auf der H. eines Ortes, wenn es sich ungefähr in gleicher Breite mit ihm befindet. Unter H. eines Berges versteht man entweder die absolute H., d. h. die senkrechte Erhebung des Berggipfels über den Meeresspiegel, oder die relative H., d. h. die Erhebung über irgend eine andre, besonders anzugebende horizontale Fläche. In der Orographie ist H. eine platte, unbedeutende Erhöhung mit flachem Hang; auf einem Gebirgsrücken heißt sie Gebirgshöhe, als Ausläufer eines Gebirgsrückens Landhöhe.
Brockhaus-1837: Hohe Priester · Höhe
Brockhaus-1911: Hohe Tatarei · Hohe Schule · Hohe Salve · Hohe Tátra · Montabaurer Höhe · Hohe Veen · Hohe Tauern · Hohe Eule · Hohe Acht · Höhe · Hohe Jagd · Hohe Pforte · Hohe Mense · Hohe Kommission
DamenConvLex-1834: Pforte, die hohe
Herder-1854: Hohe See · Homburg vor der Höhe · Hohe Acht · Hohe Kante
Lueger-1904: Sprung, -höhe, -kluft · Höhe
Meyers-1905: Hohe Schule · Hohe See · Hohe Tátra · Hohe Pforte · Hohe Salve · Hohe Schrecke · Höhe [2] · Kernsdorfer Höhe · Nassacher Höhe · Hohe Tauern · Hohe Templer · Hohe Wurzel · Herchenhainer Höhe · Hohe Acht · Hohe Eule · Abtsröder Höhe · Danziger Höhe · Gaisl, Hohe · Hohe Kullge · Hohe Landstraße · Hohe Mense · Hohe Häuser · Hohe Heide · Hohe Jagd