Bilderbibel

[774] Bilderbibel, 1) Bibel mit Kupfern versehen; 2) bes. Gegenstände der biblischen Geschichte in eigenen bildlichen Darstellungen mit u. ohne Erklärungen. Als solche für Kinder ist die verbreitetste Joh. Hübners Biblische Historien, in zahlreichen Auflagen; größere Werke neuerer Zeit sind: Lossius, Moralische B., Gotha 1805–13, 5 Bde., 2. Ausg. 1821–24: Zappe, 60 bildliche Vorstellungen aus der Bibel des A. u. N. T., Wien 1820–26, 35 Hefte, n. Ausg. ebd. 1828, auch dgl. mit 163 illuminirten Kupfern, Lpz. 1811, 2 Bde; auch B. für die Jugend in 50 Bildern, Berl. 1819. In neuester Zeit wird auch die Lithographie, die Holzstechkunst u. Stahlstiche häufig zu diesem Zwecke benutzt, so: in Stuttgart 1835 ff., in Meißen 1835 ff., in Leipzig, für Katholiken' 1835 ff., in Schnorrs von Carolsfeld, Die Bibel in Bildern, Lpz 1852 ff.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 2. Altenburg 1857, S. 774.
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