R. R , r , der siebzehnte Buchstabe des latein. Alphabets (littera R, Donat. Ter. Andr. 3, 4, 18, R littera, Pompon. de orig. iur. § 36 Osann), entsprechend dem griech. Ρ (ῥῶ), jedoch mit Wegfall der Aspiration, daher man in frühester ...
Ρ, ρ, ῥῶ , siebzehnter Buchstabe des griechischen Alphabets, als Zahlzeichen ρ' = 100 ,ρ = 100000. Nach Plat. Crat . 426 c ist ῥῶ ὥςπερ ὄργανον πάσης τῆς κινήσεως , 434 d τῇ φορᾷ καὶ κινήσει καὶ σκληρότητι ἔοικεν . – Es hat im Anfange des ...
Rā , indecl. (Ῥα), Fluß im asiatischen Sarmatien, j. die Wolga, bes. erwähnt wegen der an den Ufern wachsenden Wurzel Rapontik (Rhabarber), Amm. 22, 8, 28.
ῥά , enkl. Partikel, ep. statt ἄρα , w. m. s.; oft bei Hom.; Pind. Ol . 7, 59 P . 4, 57 I. 6, 3 u. öfter; ἦ ῥ' ἀΐει , Aesch. Pers . 625, wie Soph. Ai . 172; das einzige nicht auf ε endende ...
ῥᾴ , p. statt ῥᾴδιον , zu dem es die alte einfache Form ist, wird von Strab . 8, 5, 3 u. von Gramm . aus Soph. (frg . 932) u. Ion angeführt; vgl. Apoll. Dysc. de adv. p . 566, dcr auch aus Alem . ein ...
ῥᾶ , τό , die Wurzel ciner Pflanze aus dem Geschlechte Rheum , in welches unser Rhabarber gehört, Diosc.; nach einem Fluß in Pontus benannt, Amm. Marcell . 22, 8, dah. rha Ponticum .
ῥᾳ-θῡμέω , leichtsinnig, nachlässig, sorglos sein, dem Vergnügen, der Liebe ergeben sein, in B. A . 300 erkl. τὸ ἀργεῖν ἢ κατατρυφᾶν ἢ τοῖς ἀφροδισίοις σχολάζειν ; auch in gutem Sinne, sorglos sein, Plat. Legg . X, 903 b ...
ῥᾳ-θῡμία , ἡ , Leichtsinn, Nachlässigkeit, Sorglosigkeit; Eur. Med . 218 Cycl . 202; πολλὴ λόγου ῥᾳϑ ., Plat. Phaed . 99 b; ἐκ ῥᾳϑυμίας , Legg . VI, 779 a; auch Vergnügungssucht, Zerstreuung; Thuc . setzt ῥᾳϑυμία μᾶλλον ἢ πόνων μελέτη gegenüber, 2 ...
ῥᾳ-θῡμο-ποιός , leichtsinnig, nachlässig, träg, sorglos machend, Sp .
ῥᾴ-θῡμος , von leichtem Herzen, Gemüth, leichtsinnig , nachlässig, sorglos; Soph. El . 946; dem Vergnügen ergeben, Plat. Theaet . 166 a u. öfter; ἄφϑονον καὶ ῥᾴϑυμον αὑτοῖς κατεστήσαντο τὸν βίον , Isocr . 4, 108; καὶ ὀλιγωρός , Pol . 5, 34 ...
ῥαβάσσω , att. -ττω , auch ἀραβάσσω u. ἀῤῥαβάσσω, = ῥάσσω, ἀράσσω , lärmen, VLL., bes. durch Klopfen, Schlagen, Tanzen, Takttreten u. dgl., niederdeutsch »rabastern«.
R. Rabatten , die, antes, ium, m.
Rabbi, Rabbiner , rabbi; magister Iudaicus.
ῥαβδη-φόρος , poet, statt ῥαβδοφόρος , Lycophr . 1139.
ῥαβδίζω , mit der Ruthe, dem Stocke schlagen, streichen; Pherecrat . bei B. A . 113, 5; Ar. Lys . 587; Theophr.; N. T .; πυρούς , Weizen ausdreschen, LXX.
ῥαβδίον , τό (ῥάβδιον ist falscher Accent), dim . von ῥάβδος , – 1) Rüthchen, Stäbchen; B. A . 61, 33; Arist. H. A . 9, 37. – 2) bes. ein Eisenstiftchen, dessen sich die Maler bedienten, nachdem sie es glühend ...
Buchempfehlung
Nachdem Christian Reuter 1694 von seiner Vermieterin auf die Straße gesetzt wird weil er die Miete nicht bezahlt hat, schreibt er eine Karikatur über den kleinbürgerlichen Lebensstil der Wirtin vom »Göldenen Maulaffen«, die einen Studenten vor die Tür setzt, der seine Miete nicht bezahlt.
40 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro